News-Blog Bedeutungslose Niederlage

Bedeutungslose Niederlage

Weser Baskets unterliegen 76:99

Bremen. Der Hallensprecher der Weser Baskets Bremen fand schon vor dem Spiel gegen die TSG Westerstede die passenden Worte: „Sportlich gesehen ist die Luft eigentlich raus“, sagte er mit Blick auf den Verzicht Hannovers, die Saison regulär zu Ende zu spielen. Somit hatte nämlich bereits vor der Begegnung zwischen dem neuen Tabellenletzten aus Bremen und dem Vorletzten aus Westerstede mit Hannover der einzige Absteiger der 1. Basketball-Regionalliga festgestanden. Am Ende verloren die Baskets die bedeutungslose letzte Heimpartie der Saison mit 76:99 (34:50).

Baskets-Trainer Cai Kaiser musste im Spiel gegen Westerstede auf drei seiner großen Spieler verzichten. (Christina Kuhaupt)

Westerstede kam von Beginn an besser ins Spiel, hatte die gesamte erste Halbzeit die Kontrolle und lag phasenweise mit bis zu 20 Punkten vorn. Großen Anteil daran hatte Westerstedes Center Marcel Keßen. Der ehemalige Bundesligaspieler von Phoenix Hagen hatte in der Zone leichtes Spiel, denn auf Bremer Seite fehlten mit Nick Hein, Lars Kaniok und Edward Seward alle drei „Big Men“ und somit die Gegenwehr unterm Korb: „Ohne die Großen hatten wir Probleme bei den Rebounds“, sagte Bremens Trainer Cai Kaiser. Westerstede sammelte 43 Rebounds, Bremen hingegen nur 22. „Mit so einer Statistik kann man in keiner Liga ein Spiel gewinnen“, sagte Kaiser.

Vor allem das Fehlen von Edward Seward schmerzte. Der Center aus Virginia war beim jüngsten Sieg gegen Hannover (94:80) noch der überragende Mann bei den Bremern gewesen. Seine körperliche Präsenz unter dem Korb fehlte. Zur Halbzeit führte Westerstede so bereits mit 50:34. Im dritten Viertel kam Bremen zwar noch einmal bis auf sechs Punkte heran (46:52), die Spannung währte aber nur kurz. Westerstede konnte die Führung abermals ausbauen.

 

 

Weser Baskets: Braimoh (15), Köhler (13), Liermann (2), Bruns (19), Delage (7), Hanci (8), Bertan (5), Mbengue (7), Gottwich, Thomas

von Maximilian Kamp

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