News-Blog Freude bei den Weser Baskets

Freude bei den Weser Baskets

Dem Druck standgehalten

Die Weser Baskets haben die Niederlagenserie beendet: Nach acht Pleiten in Folge bezwang der Basketball-Regionalligist das Schlusslicht aus Ebstorf mit 70:58.

Viele strahlende Gesichter sah man bei den Weser Baskets nach dem 70:58 (37:29)-Heimsieg über die Ebstorf Heide Knights in der 1.Basketball-Regionalliga Nord. Zuvor hatten die Bremer acht Niederlagen in Folge verdauen müssen, jetzt bezwangen sie völlig verdient den Tabellenletzten. „Wer dem Druck nicht standhalten kann, braucht sich heute nicht umzuziehen“, hatte Baskets-Trainer Dejan Stojanovski vor der wichtigen Partie deutlich gemacht. Aber alle Baskets-Akteure zogen ihr Trikot an und funktionierten im Anschluss auf dem Parkett als Mannschaft. „Als wir Stress gemacht haben, hat Ebstorf nicht mehr getroffen“, freute sich Stojanovski, der nur beim 18:20 nach dem ersten Viertel mit einem Rückstand leben musste. „Wir sind oftmals aggressiv zum Korb gezogen“, stellte der Headcoach eine Eigenschaft seiner Mannschaft positiv heraus, die zum vierten Saisonsieg beitrug. Die andere war das Rebounding, mit dem die Weser Baskets den Gästen aus Ebstorf ebenfalls oft den Zahn zogen.

Mit aller Vorsicht: Der gerade genesene Blanchard Obiango (links) steuerte 13 Zähler zum wichtigen Sieg der Weser Baskets bei. (Frank Thomas Koch)

Neben der gelungenen Teamleistung fielen zwei Akteure bei den Baskets besonders auf. Malte Buhl, Mitglied der Starting Five, verdiente sich mit über 20 Minuten viel Spielzeit und sorgte mit seinem ersten Korb zum 5:3 auch für die erste Baskets-Führung. Blanchard Obiango musste nach seiner gerade auskurierten Fußblessur noch vorsichtig agieren, markierte aber dennoch 13 Punkte und brachte mit seiner Cleverness viel Ruhe ins Spiel der Baskets.

Weser Baskets: Tekin, Bauchwitz (n.e.), Liermann (16/2 Dreier), Braimoh (12/2), Köhler (2), Ndhine (n.e.), Delage (2), Bertan, Kriese (16/1), Obiango (13), Buhl (9), Stehr (n.e.)

Quelle Weser Kurier, geschrieben von Marc Gogol

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