News-Blog Weser Baskets nehmen die Regionalliga in Angriff

Weser Baskets nehmen die Regionalliga in Angriff

Die Sponsorenverträge sind endlich unterschrieben, der Kader bleibt zusammen und wird von Cai Kaiser trainiert.

Bremen. Jetzt haben sie sich endgültig entschieden. „Wir sind bereit für die 1. Basketball-Regionalliga“, freut sich Dejan Stojanovski, Sportdirektor der Basketballer der Weser Baskets Bremen. Nach einer furiosen Saison in der 2. Regionalliga, in der die Spieler um Headcoch Cai Kaiser lediglich ein Spiel verloren hatten, folgte zunächst große Ernüchterung bei den Kooperationspartnern von Bremen 1860 und der BTS Neustadt. Um den sportlich erreichten Aufstieg tatsächlich realisieren zu können, mussten die Baskets einen Etat von 50 000 Euro stellen. „Daraufhin haben die Vereine und Teile der Mannschaft kräftig angepackt, um Unterstützer zu finden“, erläutert Niklas Dettloff, Basketball-Abteilungsleiter von Bremen 1860. Letztlich galt es in den letzten Tagen, noch den Vorstand der Weser Baskets zu überzeugen. „Nach einer Präsentation des Konzepts konnten wir auch hier letzte Zweifel aus dem Weg räumen“, sagt Dejan Stojanovski. Nun ist die Tinte unter den Sponsorenverträgen trocken und die Rückkehr in die vierthöchste Spielklasse im deutschen Basketball damit in trockenen Tüchern. „Wir sind sehr glücklich, dass letztlich doch alles geklappt hat“, sagt Dejan Stojanovski.

Dejan Stojanovski ist der Sportdirektor der Weser Baskets. Foto: Frank Thomas Koch

Auch in Sachen Kader können die Weser Baskets nun für die neuen Aufgaben planen. „Der Großteil des Teams bleibt zusammen“, betont Stojanovski, der Verstärkungen dennoch nicht ausschließen will. Und auch Cai Kaiser ist glücklich, „dass der Kader, bestehend aus Bremer Jungs, weitestgehend zusammen bleibt”. Einen Abgang haben die Weser Baskets jedoch zu vermelden: Mit Alieu Ceesay wechselt ein Leistungsträger der vergangenen Saison in die Pro B. „Alieu ist ein fleißiger Arbeiter und möchte dort seinen nächsten Schritt machen“, sagt Stojanovski über den Guard.

Aufgefangen werden soll der Abgang durch junge Talente aus den eigenen Reihen. „Wir haben einige junge Talente, die jetzt in die Bresche springen können“, zeigt sich Dejan Stojanovski durchaus zuversichtlich. In der neuen Spielzeit trauen die Verantwortlichen den Spielern nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu. „Zunächst wollen wir aber den Klassenerhalt schaffen“, erklärt der Sportdirektor, „und wir sind bereit für die nächste Herausforderung.“

Schon weit vor Beginn der Spielzeit drückten die Verantwortlichen der BTS Neustadt und Bremen 1860 auf den Knopf zum Neustart. Nach dem Abstieg aus der 1. Regionalliga sollte vor allem die Arbeit mit jungen talentierten Spielern aus Bremen und umzu im Fokus stehen, eine Aufgabe, mit der Headcoach Cai Kaiser bestens zurechtkam. Und auch Kaiser war mit einer klaren Ansage zum mittlerweile dritten Mal auf den Trainerstuhl zurückgekehrt. „Ich habe immer das Ziel, so hoch wie möglich zu trainieren“, versichert der ehrgeizige Coach, „und möchte gleichzeitig auch jeden Spieler immer wieder ein Stück besser machen”. Dabei hilft als erster Schritt die künftige Zusammenarbeit mit dem Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg. „Das ist zunächst allerdings nur eine rein sportliche Kooperation“, betont Stojanovksi, „dabei geht es um einen Spielertausch der Vereine.“ Für ihn selbst heiße es nun, in den kommenden Wochen noch weitere Sponsoren zu finden und diese ebenfalls zu überzeugen.

Quelle: Von Christian Marktwort, Weser Kurier (09.08.2019)

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